Theaterkurs Jahrgang 12 führt das Theaterstück „Another one bites the patriarchy“ im Jungen Schauspielhaus auf.

Flex Theaterprojekt

Am Dienstag haben wir als 12. Klasse unser Theaterstück „Another one bites the patriarchy“ im Jungen Schauspielhaus aufgeführt. Das Projekt war für uns eine besondere Erfahrung, weil wir über einen längeren Zeitraum gemeinsam an dem Stück gearbeitet und es schließlich auf einer großen Bühne präsentiert haben. Das Stück beschäftigt sich kritisch mit traditionellen Geschlechterrollen, Machtverhältnissen und gesellschaftlichen Erwartungen an Männer und Frauen. Angelehnt an die Figur Parzival haben wir diese Themen modern interpretiert und durch Schauspiel, Choreografien und verschiedene Szenen auf die Bühne gebracht.

Die Vorbereitung begann schon vor mehreren Wochen. Gemeinsam mit unserer Lehrerin Frau Klausberger haben wir an verschiedenen Tagen während der Schulzeit aber auch an zusätzlichen Probetagen intensiv geprobt. Dabei ging es nicht nur darum, Texte auswendig zu lernen, sondern auch um Bewegungen, Choreografien, Ausdruck und das Zusammenspiel als Gruppe. Mit jeder Probe wurde das Stück sicherer und entwickelte sich weiter.

Unterstützt wurden wir von Marco, einem Künstler, der uns während des Projekts begleitet hat. Er hat uns geholfen, kreative Ideen zu entwickeln, Szenen zu
verbessern und das Stück künstlerisch weiterzuentwickeln. Durch seine und Frau Klausbergers Unterstützung haben wir gelernt, Theater nicht nur als reines
Auswendiglernen von Rollen zu sehen, sondern als gemeinsames Gestalten eines Projekts.

Besonders spannend war die Entwicklung des Projekts: Am Anfang waren viele noch unsicher, doch mit der Zeit entstand mehr Vertrauen in der Gruppe und die Aufführung wurde immer professioneller. Man konnte sehen, wie aus ersten Ideen und Proben nach und nach ein richtiges Theaterstück entstand.

Die Aufführung auf der großen Bühne im Jungen Schauspielhaus war dann ein besonderes Erlebnis. Die Größe der Bühne, das Licht und die Atmosphäre machten den Auftritt sehr beeindruckend. Gleichzeitig war es aufregend, vor Publikum zu spielen. Trotz Nervosität hat die Aufführung gut funktioniert und es war ein besonderes Gefühl, das gemeinsam erarbeitete Stück dort präsentieren zu können.

Insgesamt war das Theaterprojekt eine wertvolle Erfahrung. Wir haben nicht nur viel über Schauspiel und Bühnenarbeit gelernt, sondern auch über Zusammenarbeit, Kreativität und gegenseitige Unterstützung. Die Aufführung im Jungen Schauspielhaus war für unseren Kurs ein besonderes gemeinsames Erlebnis, an das wir uns noch lange erinnern werden.

TIll Schultz, 12b

Fotos: Peter Bruns